Institut für Küstenforschung
Der Lebensraum Küste steht unter permanentem Druck kurz- und langfristig veränderlicher natürlicher Prozesse, wie etwa Erosion oder Wasserspiegelanstieg durch einen möglichen Klimawandel. Eine ebenso bedeutende Rolle spielt der Einfluss menschlicher Aktivitäten wie Transport, Landnutzung, Tourismus usw. Die Küstenforschung entwickelt die Werkzeuge, Analysen und Szenarien für ein Management dieser empfindlichen Landschaft durch Wandel und Anpassung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.
Die Forschungsaktivitäten erstrecken sich sowohl auf naturwissenschaftliche als auch auf gesellschaftliche Aspekte im regionalen und globalen Kontext. Aus Untersuchungen des aktuellen Zustands des Lebensraums Küste sowie seiner Empfindlichkeit gegenüber natürlichen und menschlichen Einflüssen werden Szenarien künftiger Optionen abgeleitet.
Aktuelles aus dem Institut für Küstenforschung
Stanley Jackson Award für GKSS-Wissenschaftler
24.08.2010
News -
Der Stanley Jackson Award "for the best published paper contributing to atmospheric and oceanic sciences in South Africa during 2009" wurde in diesem Jahr an E.-G. Brunke, C. Labuschagne, R. Ebinghaus, H. H. Kock, and F. Slemr verliehen. Ihr Paper mit dem Titel "Gaseous elemental mercury depletion events observed at Cape Point during 2007–2008" ist in der Zeitschrift "Atmospheric Chemistry and Physics" erschienen.
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Küstenbilder – Bewohner der Nordseeküste beschreiben ihre Heimat
05.08.2010
Pressemitteilung GKSS-Forschungszentrum Geesthacht -
Wissenschaftler des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht veröffentlichen, wie die Bewohner an der Nordseeküste ihre Gedanken über ihre Heimat zum Ausdruck bringen und ihre Region mit eigenen Worten beschreiben. Das im Juli 2010 erschienene Buch „Küstenbilder – Was Menschen an der Nordseeküste über Heimat, Umwelt und Gefahren denken“ stellt die Nordseeküste aus Sicht der dort lebenden Bevölkerung dar. Es soll unter diesem Aspekt einen umfassenden Blick auf die Küste ermöglichen.
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Zweiter Platz für GKSS-Meeresüberwachungssystem beim EUREKA Innovation Award
30.06.2010
News -
Zum 25-jährigen Bestehen der europäischen Forschungsinitiative EUREKA wurde am 24. Juni in Berlin der EUREKA Innovationspreis verliehen. Das Projekt MERMAID des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht gewann hierbei den zweiten Preis. MERMAID steht für “Marine Environmental Remote-controlled Measuring and Integrated Detection”. Das im Jahr 1996 abgeschlossene Projekt konnte sich damit unter mehr als 3.000 durch die Initiative geförderte Projekte durchsetzen. Die Nachfolger des damals wegweisenden Projektes sind heute in den nördlichen Meeren im Einsatz.
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